Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg
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Klinik für Anästhesiologie & Intensivmedizin Postoperative Akutschmerztherapie

Ergänzend zu den eigentlichen Narkoseverfahren bieten sich zur Schmerztherapie während und nach der Operation verschiedene Regionalanästhesieverfahren an. Je nach Eingriff, vor allem aber abhängig von der geforderten krankengymnastischen Behandlung der operierten Körperregion (früher oder später Beginn, geplante Intensität), können die Verfahren als Einzelmaßnahme („Single-Shot“) mit einer Wirkung von mehreren Stunden oder als Katheterverfahren über mehrere Tage angewendet werden. Im Falle eines Katheterverfahrens werden Patienten mindestens zweimal täglich durch einen Arzt aus der Anästhesie zusätzlich zu den Visiten der Stationsärzte besucht. Hierbei wird die Funktion und Wirkung der Verfahren kontrolliert und entsprechend die Dosierungen angepasst, um eine für den Patienten  bestmögliche Therapie zu erzielen.

Folgende Verfahren werden für die Patienten angeboten:
  • Für Eingriffe des Schultergelenkes und des Oberarms der sogenannte Interskalenäre Block oder -Katheter.
  • Für Operationen an Ellenbogen, Unterarm und Hand der VIB (Vertikal Infraklavikuläre Blockade) oder Axillärer Plexusblockade bzw. –Katheter.
  • Im Bereich der unteren Extremitäten (Hüfte, Knie, Unterschenkel und Fuß) der Femoralis-Block und Ischiadikus-Block, beides jeweils auch als Katheter-Verfahren.
  • Operationen im Körperstammbereich (Brustraum, Bauch und Becken) können über einen Periduralkatheter an der Brust- oder Lendenwirbelsäule einer sehr effektiven Schmerztherapie zugeführt werden.