Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg
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Fortbildungen: Von Bobath bis Wundversorgung

7. Februar: Rund um das Thema Venengesundheit

Zu einer Informationsveranstaltung rund um die Themen „Venengesundheit und Kompression“ lädt die Wundambulanz des Kreiskrankenhauses Frankenberg am Mittwoch, den 7. Februar 2018, von 16 bis 17 Uhr alle Interessierten ein. Dozentin ist Ida Verheyen-Cronau, Pflegetherapeutin Wunde der Initiative Chronische Wunden (ICW) sowie Wundassistentin der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung (WaCert). Im Mittelpunkt steht die Venenschwäche, mittlerweile eine Volskskrankheit, die unbehandelt Veränderungen im Gewebe verursacht, die bis zum offenen Bein führen können.

Ida Verheyen-Cronau informiert in der einstündigen Veranstaltung, wie einfache Verhaltensregeln und Maßnahmen deutlich zur Besserung des Krankheitsbildes führen können. Themenschwerpunkte sind außerdem die Entstehung und Behandlung von Venenschwäche, aber auch, wie jeder einzelne selbst zur Gesundheit seiner Venen beitragen kann. Der kostenfreie Info-Vortrag findet auf der Ebene 2, im Warteraum der Wundambulanz statt. Alle Interessierten und Betroffenen sind herzlich eingeladen.

Für weitere Fragen rund um das Thema Wundversorgung stehen die Mitarbeiter der Wundambulanz immer dienstags und freitags ab 7.30 Uhr in ihrer Sprechstunde zur Verfügung. Ebenso können Anfragen auch per E-Mail an wundraum@krankenhaus-frankenberg.de oder telefonisch 06451 55-261 gestellt werden.

14. März: Versorgung des Tracheostomas

Die Pflege eines operativ angelegten Zugangs zur Luftröhre erfordert in der Versorgung spezifische Kompetenzen. Eine vom Kreiskrankenhaus Frankenberg angebotene Fortbildung zum Thema „Versorgung des Tracheostomas“ richtet sich an Pflegefachkräfte. Schwerpunkte der Veranstaltung sind Informationen zu den Indikationen und Kontraindikationen für die Anlage eines Tracheostomas, die verschiedenen Trachelalkanülenarten sowie der Umgang, die Überwachung und die Pflege des Patienten. Die Veranstaltung findet am 14. März 2018 von 10.30 bis 12.30 Uhr im Schulzentrum für Pflegeberufe statt. Dozentin ist Ida Verheyen-Cronau, Lehrerin für Pflegeberufe. Die Kosten für externe Teilnehmer betragen 25 Euro. Anmeldungen sind bis 8. März zu richten an Heike Kümmel, Innerbetriebliche Fort- und Weiterbildung im Kreiskrankenhaus Frankenberg, per E-Mail unter h.kuemmel@krankenhaus.de, telefonisch unter 06451 – 55 – 511.

15. März: Rezertifizierungsfortbildung für Mitarbeiter mit der Zusatzqualifikation „Wundexperte ICW“

In Kooperation mit der Akademie für Wundversorgung organisiert das Kreiskrankenhaus Frankenberg eine Rezertifizierungsfortbildung für Mitarbeiter mit der Zusatzqualifikation „Wundexperte ICW“. Die Fortbildung am Donnerstag, 15. März 2018, hat den Schwerpunkt palliative Wundversorgung.

Wunden in einer palliativen Versorgungssituation sind auch für Wundexperten eine Herausforderung. Die Heilung der Wunde ist nicht das eigentliche Ziel und dennoch müssen mitunter komplizierte Wunden mit verschiedenen zusätzlichen Problemen versorgt sein -  vom Wundgeruch über Blutungen bis hin zum Gewebszerfall.

Während der Fortbildung von 9 bis 16.30 Uhr werden folgende Themen behandelt: Entstehung und Problematik von Tumorwunden, palliativer Behandlungsansatz auch bei Wunden, Umgang mit Komplikationen und Problemen, adäquate Wundversorgung, Fallbeispiele aus der Praxis, Fragen und Austausch.

Dozent ist Norbert Kolbig, Wundmanagement Universitätsklinik Düsseldorf. Der Qualifizierungsmaßnahme liegen die Richtlinien der „Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW) zugrunde. Die Teilnehmer erhalten acht ICW-Punkte.  

Anmeldungen und Fragen zur Fortbildung sind zu richten an Heike Kümmel, Innerbetriebliche Fort- und Weiterbildung im Kreiskrankenhaus Frankenberg, per E-Mail unter h.kuemmel@krankenhaus.de, telefonisch unter 06451 – 55 – 511, oder an Ida Verheyen-Cronau, Pflegeexpertin chronische Wunden, per E-Mail unter i.verheyen-cronau@krankenhaus-frankenberg.de.

Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 180 Euro erhoben.

19. und 20. April: Bewegungsübergänge und Positionierung nach dem Bobath-Konzept

An Pflegefachkräfte und Therapeuten richtet sich eine Bobath-Fortbildung, die das Kreiskrankenhaus Frankenberg am 19. und 20. April 2018 veranstaltet. Titel des zweitägigen Kurses: „Bewegungsübergänge und Positionierung nach dem Bobath-Konzept“.

Im Alltag mit schwerbetroffenen Patienten stellen Bewegungsübergänge oft eine Herausforderung für Pflegefachkräfte und Therapeuten dar. Ebenso die Positionierung, denn der Patient sollte nicht nur bequem und schmerzfrei liegen, sondern die Positionierung sollte Stabilität geben und Bewegung erleichtern.

Die Vermittlung von praktischen Fähigkeiten bei Bewegungsübergängen und der Positionierung sind Schwerpunkte dieses Kurses. Sie erfolgt durch Demonstrationen und die Arbeit der Kursteilnehmer untereinander. Gliederung: Einführung in das Bobath-Konzept, Bewegungsübergänge, Positionierung auf der mehr betroffenen Seite, Positionierung auf der weniger betroffenen Seite, Positionierung auf dem Rücken.

Die insgesamt 16 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten umfassende Fortbildung – am 19. und 20. April 2018 jeweils von 8.30 bis 16.30 Uhr - wird geleitet von Kirstin Klem, Lehrerin für Pflegeberufe und Praxisbegleiterin Bobath BIKA®. Mitzubringen ist bequeme Kleidung. Die Teilnehmerzahl ist auf acht begrenzt.  Die Teilnahmegebühren belaufen sich auf 150 Euro, für Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses ist der Kurs kostenfrei.

Anmeldungen sind zu richten an Heike Kümmel, per E-Mail unter h.kuemmel@krankenhaus.de, telefonisch unter 06451 – 55 – 511.

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