Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg
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Während Schwangerschaft und Geburt im Kreiskrankenhaus gut betreut

Kleiner Strich, große Veränderung: ein positiver Schwangerschaftstest  krempelt das Leben junger Paare meist komplett um. Um die werdenden Eltern und neugeborenen Babys optimal zu betreuen, zu unterstützen und zu versorgen, steht im Kreiskrankenhaus Frankenberg die familienzentrierte Geburtshilfe im Vordergrund – in der Schwangerschaft, bei der Geburt und auch in der ersten Zeit danach.

Der enge Kontakt zwischen Eltern und Kind prägt fürs Leben – insbesondere in der ersten Lebensphase. Daher legt die Klinik für Gynäkologie & Geburtshilfe von Chefarzt Dr. Volker Aßmann viel Wert darauf, Eltern in dieser besonderen – und für viele neuen – Situation umfassend und gezielt  zu unterstützen.

Individuelle und persönliche Betreuung

Dies fängt bereits bei der Geburtsvorbereitung und den Vorgesprächen an. „Haben sich Eltern dazu entschieden, bei uns zu entbinden, ist es für uns sehr wichtig, die Familien individuell zu beraten und auf die Geburt vorzubereiten“, erklärt Chefarzt Dr. Volker Aßmann. „Das ist eine Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen und wir freuen uns immer wieder über das Vertrauen, dass uns werdende Eltern entgegenbringen.“  

Im Rahmen der vorgeburtlichen Betreuung der Schwangeren wird daher die die Möglichkeit eines ausführlichen Gesprächs  mit der Hebamme und dem Chefarzt sowie eine Voruntersuchung angeboten. Um sich mit den Räumlichkeiten vertraut zu machen, gibt es einmal im Monat Kreißsaalführungen.

Für die Entbindung bietet die Klinik für Gynäkologie & Geburtshilfe vielerlei Geburtsmethoden an, die im Gespräch mit den Patientinnen jeweils individuell besprochen werden. Ob im Liegen, im Stehen, auf einem Gebärstuhl oder im warmen Wasser - es ist wichtig, im persönlichen Gespräch mit den Frauen die richtige Gebärposition zu finden. Ziel ist – wenn möglich – eine natürliche Geburt. Sollte jedoch ein Kaiserschnitt erforderlich sein, steht dafür ein OP-Saal direkt im Kreißsaal zur Verfügung. Im Rahmen der medizinischen Möglichkeiten werden dabei die Wünsche der Eltern bestmöglich berücksichtigt.

Größte Geburtshilfe im Landkreis Waldeck-Frankenberg

Das betrifft auch eine mögliche Schmerztherapie während der  Geburt – medikamentös und alternativ. „Auf Wunsch bieten wir den Patientinnen eine Periduralanästhesie und im Falle eines Kaiserschnitts auch die Spinalanästhesie an – also eine rückenmarknahe Linderung der Wehenschmerzen bzw. Betäubung“, erklärt Dr. Volker Aßmann. Möglich sind aber auch Akupunktur oder Aromatherapien. „Uns ist es wichtig, dass die Eltern die Geburt ihres Kindes als einen bewussten und besonderen Augenblick erleben“, sagt Dr. Aßmann.  

Um dieses vor, während und nach der Geburt zu gewährleisten, findet im Kreiskrankenhaus – welches die größte geburtshilfliche Abteilung im Landkreis Waldeck-Frankenberg stellt – eine rund um die Uhr-Betreuung durch ein qualifiziertes geburtshilfliches Team statt; ergänzt wird sie durch die medizinische Betreuung der Neugeborenen durch niedergelassene Kinderärzte. So wird sichergestellt , dass die mehr als 450 Neugeborenen, die jährlich in Frankenberg das Licht der Welt erblicken, auch medizinisch optimal versorgt sind – mit der ärztlichen Kompetenz und einer modernen technischen Ausrüstung auf dem neuesten Stand.

Die Klinik für Gynäkologie & geburtshilfe bietet auch die notwendigen Erstuntersuchungen sowie einen Hörtest bei den Säuglingen und ein erweitertes Screening an, bei dem eventuelle Stoffwechsel- oder Hormonerkrankungen der Neugeborenen sofort festgestellt werden können. Die Eltern sollen mit ihren Wünschen und Sorgen nicht allein gelassen werden. Zusätzlich bietet das Kreiskrankenhaus auch für die Mütter eine spezielle Wundtherapie mit einem so genannten Softlaser an. Mit diesem können Geburtsverletzungen und strapazierte Brustwarzen behandelt werden – besonders schnell und schonend.

Besondere Serviceleistungen

Dazu gehören auch Service-Leistungen wie das so genannte Rooming-In. Mutter und Kind werden dabei nach der Geburt nicht mehr getrennt, sondern können gemeinsam mit dem Papa im Familienzimmer diese neue und aufregende Zeit genießen. „Trotzdem bieten wir natürlich auch die Möglichkeit an, das Baby von Zeit zu Zeit auch durch unsere hoch qualifizierten Hebammen betreuen zu lassen“, sagt Dr. Volker Aßmann. Weiterhin bietet die Kreisklinik einen eigenen Speiseraum mit Buffet auf der Mutter-Kind-Station an, in dem die Eltern gemeinsam und gesondert vom alltäglichen Krankenhausbetrieb frühstücken und zu Abend essen können – bei schönem Wetter auch auf der sonnigen Dachterrasse über den Dächern von Frankenberg.  

Darüber hinaus erhalten die Mütter durch geschulte Hebammen Unterstützung beispielsweise beim Umgang mit dem Neugeborenen oder beim Stillen und die entsprechenden Angebote zur Rückbildungsgymnastik.

„Wir möchten die Eltern vor, während und nach der Geburt unterstützen, begleiten und beraten – und zwar so lange wie es notwendig ist oder die Eltern es wünschen“, betont Chefarzt Dr. Aßmann. „Eine Geburt ist ein einmaliges Erlebnis und jedes Mal wieder ein kleines Wunder. Umso mehr freuen wir uns, zu diesem guten Start in ein neues Leben beitragen zu können – zum Wohle der Babys und Mütter und Väter.“

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