Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Behandlung hüftgelenksnaher Brüche: Kreisklinik hessenweit am besten

Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Kreisklinik Dr. Reinhard Kubat, Chefarzt der Chirurgischen Abteilung Dr. Oliver Schuppan, Prokurist Werner Bergener und der Klinik-Geschäftsführer Ralf Schulz freuen sich über das Ergebnis der AOK-Bewertung.

Bei der Behandlung von hüftgelenksnahen Brüchen hat das Kreiskrankenhaus Frankenberg hessenweit die Nase vorn. Das geht aus der aktuellen Bewertung der AOK-Gesundheitskasse hervor. Erst kürzlich hatte diese der Kreisklinik bereits  überdurchschnittlich gute Ergebnisse in diesem Bereich bescheinigt.

Ob Teppichkante, Stufe oder eine Unebenheit auf dem Boden: oft kann ein kleines Stolpern für ältere Menschen – insbesondere Frauen, bei denen sich die Knochensubstanz im Alter immer stärker verringert – große gesundheitliche Auswirkungen haben. Denn nicht selten droht das Hüftgelenk bereits bei einem kleinen Fehltritt schnell zu brechen. Oft muss das geschädigte Gelenk dann durch eine Prothese ersetzt werden. Laut der Bewertung der Gesundheitskasse verlaufen diese Behandlungen in der Frankenberger Kreisklinik überdurchschnittlich gut.

Bewertet werden dabei die Operation selbst, aber auch die Versorgung vor und nach der Behandlung sowie die langfristige Heilung. „Der Einsatz einer künstlichen Hüfte ist in den meisten Fällen unvermeidlich“, wissen die Chefarzte der Chirurgischen Abteilung der Klinik Dr. Oliver Schuppan und Dr. Alfred Cassebaum. Der Eingriff erfolgt überwiegend minimalinvasiv, das heißt, mit möglichst wenigen und kleinen Schnitten. Dadurch haben die Patienten weniger Schmerzen, erholen sich schneller von der OP und sind zügiger wieder mobil.

Der Eingriff kann aber auch Risiken wie Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Thrombosen oder Embolien mit sich bringen. Diese so genannten negativen Ereignisse treten laut der AOK-Studie aber in Frankenberg sehr selten auf – verglichen mit den anderen Kliniken in Hessen. „Wir bieten unseren Patienten eine ganzheitliche und zielgerichtete Therapie“, erläutert Chefchirurg Dr. Schuppan. „Dabei achten wir insbesondere auf eine optimale Behandlung – sowohl vor, als auch nach der OP.“

„Dass diese am Kreiskrankenhaus im landesweiten Vergleich so gut ist, darauf können wir stolz sein“, sagt der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Ralf Schulz. „Diese Auszeichnung unterstreicht einmal mehr die Qualität und medizinische Leistungsfähigkeit unseres Hauses“, freut sich auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Klinik und Landrat Dr. Reinhard Kubat.

Mit in den Vergleich einbezogen wurden insgesamt 77 Kliniken in Hessen, die eine Fallzahl von mindestens 30 Patienten in diesem Bereich vorweisen konnten. Im Vordergrund der Untersuchung steht es, Patienten eine unabhängige und aussagekräftige Orientierungshilfe zu schaffen, in welchen Kliniken Ärzte besonders gute Arbeit leisten.

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