Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Frankenberger Chefarzt hält Vortrag über Wechseljahre und Krebsvorsorge

Zu einem Vortrag über Themen aus der Frauenheilkunde haben die Hallenberger Landfrauen den Chefarzt der gynäkologischen Abteilung des Kreiskrankenhauses Frankenberg Dr. Volker Aßmann eingeladen. Dieser wird am 22. Januar um 19 Uhr im Gasthaus „Sauerländer Hof“ in Hallenberg über Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung und Beschwerden in den Wechseljahren berichten. Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Der Beginn der zweiten Lebenshälfte wird bei Frauen oft von seelischen und körperlichen Veränderungen geprägt. Erschöpfung, Hitzewallungen, Leistungsabfall, depressive Verstimmungen, Gelenk- und Muskelschmerzen oder Gewichtszunahme sind nur einige der Symptome. „Wie Frauen im fortgeschrittenen Alter diesen Erscheinungen begegnen können und wie man diese lindern kann, wird Thema des Vortrags sein“, sagt Dr. Volker Aßmann. Denn heutzutage müssten Wechseljahrs-Beschwerden nicht mehr als unabdingbares Schicksal durchlitten werden oder gar die Lebensqualität einschränken. „In diesem Zusammenhang spielt auch das Thema Hormonersatztherapie eine Rolle.“

Als zweites Thema wird der Chefarzt über Möglichkeiten zur Krebsfrüherkennung berichten. „Dabei liegt der Fokus insbesondere auf Frauen im Alter ab 30 Jahren“, so der Gynäkologe. „Denn im fortgeschrittenen Alter verändern sich auch die Anforderungen der Krebsvorsorge.“ So wird Dr. Volker Aßmann unter anderem über Untersuchungsmöglichkeiten wie die Röntgenuntersuchung der Brust – das so genannte Mammographie-Screening – oder die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sprechen. Im Rahmen des Informationsabends haben Interessierte auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen.

Dr. Volker Aßmann leitet seit 2001 die gynäkologische und geburtshilfliche Abteilung des Kreiskrankenhauses Frankenberg. Fälschlicherweise wurde kürzlich berichtet, dass die Abteilung an der Kreisklinik geschlossen wurde. „Unsere geburtshilfliche Abteilung bleibt – entgegen dieser Information – bestehen“, betont der Chefarzt. „Sie ist in der Klinik  und auch über die Grenzen des Landkreises hinaus fest etabliert, was auch künftig so bleiben wird.“ Die größte geburtshilfliche Abteilung in Waldeck-Frankenberg kann auf konstant starke Geburtenzahlen verweisen – Tendenz steigend.

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