Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Kreisklinik lädt zum Tag der offenen Tür im Palliativ-Bereich am 10. Oktober ein

Schwerkranke beraten, begleiten und versorgen: das Kreiskrankenhaus Frankenberg bietet seit Mitte des Jahres eine stationäre palliativmedizinische Versorgung an – und sieht sich damit als ergänzenden Baustein im bereits bestehenden Netzwerk palliativmedizinischer Angeboten in der Umgebung. Anlässlich des Welthospiztages am kommenden Samstag, 10. Oktober veranstaltet die Kreisklinik von 11 bis 14 Uhr einen Tag der offenen Tür im Palliativ-Bereich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Ziel ist es Patienten, Angehörigen und allen Interessierten die neu gestalteten Räumlichkeiten, das Palliativ-Team und das Konzept der Kreisklinik vorzustellen. „Wir freuen uns, mit unserem neuen Palliativ-Bereich die bereits bestehenden guten Angebote ergänzen zu können“, so Oberärztin Gabriele Schalk. „Mit dem Tag der offenen Tür möchten wir auch der Öffentlichkeit, die Gelegenheit geben, uns, unsere Räume und unser Angebot kennenzulernen“, ergänzt Oberarzt Dr. Joachim Sander.

Im Rahmen des Tages der offenen Tür sind Interessierte herzlich eingeladen, sich die – speziell vom normalen Krankenhausbetrieb abgeteilten – Räume im zweiten Obergeschoss der Klinik anzuschauen. Diese sind funktionell eingerichtet, jedoch besonders wohnlich gestaltet – und an die Bedürfnisse schwer kranker Patienten und
ihrer Angehörigen angepasst. „Wir bieten eine heimatnahe und Patienten zentrierte Versorgung mit individueller Therapie“, betonen die beiden Palliativmediziner Schalk und Sander. „Bei Bedarf auch mit seelsorgerischer Betreuung aller Konfessionen und familiärer Begleitung mit Unterbringung im selben Zimmer.“ Der Palliativ-Bereich der Kreisklinik soll ein Baustein zur Unterstützung der häuslichen Versorgung sein und Krisensituationen abfangen. Dabei sind das primäre Ziel die Stabilisierung des Patienten und seine Entlassung in das gewohnte Umfeld.

Der Tag der offenen Tür startet am 10. Oktober um 11 Uhr. Vor Ort sein wird auch der Verein Ambulantes Hospiz Frankenberg, der in diesem Rahmen über seine Arbeit berichten und beraten wird. Um 12 Uhr wird es einen Vortrag von Gabriele Schalk und Dr. Joachim Sander geben, bei dem die beiden Palliativmediziner das Konzept an der Kreisklinik vorstellen und mögliche offene Fragen beantworten können. Darüber hinaus wird es möglich sein, die neuen Zimmer und den Aufenthaltsbereich mit Küchenzeile zu besichtigen – und sich mit dem Palliativ-Team auszutauschen. „Im persönlichen Gespräch und in Ruhe möchten wir allen Interessierten gern unser Konzept vorstellen“, so Gabriele Schalk. „Wir freuen uns daher auf viele Besucher, die uns und unser Angebot gern kennenlernen möchten.“

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