Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Kreisklink informiert über Risiken und Therapie beim Herzinfarkt

Fast die Hälfte aller Menschen in Europa sterben an Herz-Kreislauferkrankungen – insbesondere Infarkten. Wie man die Vorboten erkennt, im Ernstfall reagiert und Möglichkeiten der Therapie sind Thema beim diesjährigen Herztag der Frankenberger Kreisklinik am 6. November in der Ederberglandhalle.

Ein Herzinfarkt bedroht die Funktion des Herzmuskels – und kann für Betroffene lebensgefährlich werden. Besonders tückisch: die Vorboten sind zwar meist da, manchmal aber nicht immer sofort erkennbar – oder konkret einem Herzinfarkt zuzuordnen. „Ziel des diesjährigen Herztages ist unter anderem, die Besucher für das Thema zu sensibilisieren, Ängste abzubauen – und über Risiken und Möglichkeiten der Vorbeugung zu informieren“, sagt die Chefärztin der Inneren Medizin der Kreisklinik Dr. Elisabeth Pryss.

Dem Herzinfarkt liegt meist eine Verkalkung der Herzkrankgefäße zugrunde. Die Folge: die Gefäße können sich verengen oder sogar komplett verschließen, sodass das Herz nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden kann. „In so einem Fall muss schnell gehandelt werden, um das Absterben von Herzmuskelgewebe zu verhindern“, erläutert die Kardiologin. „Beim leisesten Verdacht sollte daher immer ein Krankenwagen gerufen werden, damit der Patient ärztlich behandelt werden kann.“ Was für medizinische Möglichkeiten es dabei gibt, welche sich für jeden Patienten individuell eignen und wie die Therapie abläuft, darüber wird die Chefärztin im Rahmen des Herztages umfassend informieren.

„Uns ist aber auch wichtig, die Besucher darüber zu informieren, wie man die Symptome eines Infarkts identifizieren oder die Risiken dafür verringern kann.“ Begleiterscheinungen zu erkennen, wie man einen gesunden Lebensstil pflegen kann und Risikofaktoren vermeidet wird daher auch im Rahmen der Veranstaltung thematisiert werden.

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