Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Künstliche Knie: Frankenberger Chefchirurg referiert am 8. Juli in Holzhausen

Die Implantation eines künstlichen Kniegelenks gehört zu den am häufigsten in Deutschland durchgeführten operativen Eingriffen. Wann man eine Prothese benötigt, wie man dieser vorbeugen kann und welche konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten es gibt – darüber referiert der Chefarzt der Chirurgischen Abteilung des Frankenberger Kreiskrankenhauses Dr. Oliver Schuppan auf Einladung des Sozialverbands VdK, Ortsverband Reddighausen-Holzhausen -Eifa am 8. Juli im Dorfgemeinschafshaus Holzhausen.

Der mit Abstand häufigste Grund für den Einsatz eines künstlichen Kniegelenks ist die Arthrose, also der schmerzhafte Verschleiß im Kniegelenk – diese entsteht häufig durch Verletzungen wie Meniskus- oder Kreuzbandrisse. „Ist die Arthrose durch konservative Behandlungsverfahren wie Krankengymnastik, Medikamente und Spritzenbehandlungen oder Physiotherapie nicht mehr zu lindern, kann der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks helfen“, sagt Dr. Oliver Schuppan. „Auf diese Weise kann dem Patienten ein Stück Lebensqualität zurückgegeben werden.“

Im Rahmen des Vortrags wird Dr. Schuppan die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten vorstellen – vom teilweisen Gelenksersatz bis hin zur vollständigen Knieprothese. Dabei werden insbesondere auch die Fragen im Mittelpunkt stehen, nach welchen Kriterien die Prothese ausgewählt wird, wie die Operation an sich abläuft und welche Möglichkeiten der Nachbehandlung es gibt.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 8. Juli um 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Hatzfeld-Holzhausen statt. Der Sozialverband VdK, Ortsverband Reddighausen-Holzhausen -Eifa lädt dazu alle interessierten Besucherinnen und Besucher herzlich ein. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig; der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es bei Gerlinde Albath unter der E-Mail-Adresse gerlinde.albath@vdk.de .

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