Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Viessmann Allendorf Stiftung sponsert Kreisklinik mit 11.000 Euro

Eine Spende zur Verbesserung der Ultraschalldiagnostik erhielt das Kreiskrankenhaus Frankenberg von der Viessmann Allendorf Stiftung.

Die Viessmann Allendorf Stiftung stellt dem Kreiskrankenhaus Frankenberg 11.000 Euro für die Modernisierung seiner Ultraschalldiagnostik zur Verfügung. Gestern (29.01.2015) überreichte Annette Viessmann, Mitglied des Stiftungsvorstands, die Spende an den Chefarzt der Inneren Abteilung, Dr. Thomas Ludolph, und an Kreiskrankenhaus-Geschäftsführer Ralf Schulz. Finanziert werden soll damit eine spezielle Ultraschallsonde. Gewebeproben können so künftig noch schonender, präziser und risikoärmer entnommen werden.

Die Technik wird vor allem im Bereich der Gastroenterologie – einem Teilgebiet der Inneren Medizin – zum Einsatz kommen. Mit Hilfe der speziellen Sonde, einem so genannten Punktionsschallkopf, können selbst kleinste Gewebeveränderungen, beispielsweise in der Leber, der Bauchspeicheldrüse oder in den Lymphknoten, noch besser sichtbar gemacht und präziser entnommen werden.

„Mithilfe dieser Technik können wir bösartige Gewebeveränderungen oder Tumore noch schneller erkennen und dann sehr zeitnah eine entsprechende Behandlung einleiten“, erklärte Chefarzt Dr. Ludolph. „Weiterhin ist für die Untersuchung meist nur eine örtliche Betäubung notwendig, sodass das Verfahren auch für den Patienten noch schonender und risikoärmer wird.“

„Die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in unserer Region ist eines der Ziele der Viessmann Allendorf Stiftung“, erläuterte Annette Viessmann. Mit der vor fünf Jahren ins Leben gerufenen Stiftung wurde das vielfältige Engagement des Unternehmens für Wissenschaft, Kunst, Kultur und Soziales auf eine einheitliche Basis gestellt.

Die Unterstützung von Bildungs- und Jugendprojekten sowie medizinischen Einrichtungen hat bei Viessmann eine jahrzehntelange Tradition. Insbesondere das Kreiskrankenhaus Frankenberg konnte dank der finanziellen Hilfe des heimischen Heiztechnikherstellers eine Reihe von modernen Geräten beschaffen. So wurde beispielsweise 2012 der Kauf eines Kernspintomographen mit 25.000 Euro gefördert, zwei Jahre zuvor ein Ballon-Enteroskop gestiftet und 2008 ein Herzkatheter-Messplatz zur Verfügung gestellt. Insgesamt beläuft sich die Summe der Spenden an das Krankenhaus auf mehr als 200.000 Euro.

„Wir sind der Viessmann Allendorf Stiftung für ihre großzügige Spende sehr dankbar“, sagte der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Frankenberg, Ralf Schulz. „Diese finanzielle Unterstützung ermöglicht es uns, unsere Diagnostik im Bereich der Inneren Medizin noch weiter zu verbessern“. Gleichzeitig würde sich dadurch auch der Patientenkomfort verbessern.

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