Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Klinik für Innere Medizin, Sektion Gastroenterologie Krebsvorsorge

Mehr als 60.000 Menschen erkranken jedes Jahr an Darmkrebs. Die rechtzeitige Erkennung kann die Heilungschancen bei Darmkrebs erheblich verbessern oder diese Erkrankung sogar verhindern. Alle Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Untersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs für ihre Versicherten ab 50 Jahren. Darmkrebs ist derzeit die zweithäufigste Tumorerkrankung bei Frauen und die dritthäufigste Tumorerkrankung bei Männern in Deutschland, wie aus den Daten der deutschen Krebsregister (letzte Statistik aus 2016) hervorgeht. Darmkrebs entsteht fast immer aus Darmpolypen. Die meisten Polypen bleiben klein und harmlos. Manche wachsen aber über Jahre, und einige werden bösartig. Darmkrebs entsteht fast immer im Dickdarm.

Wenn es in Ihrer Familie schon Darmkrebserkrankungen gab oder Sie an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung leiden, besteht ein erhöhtes Risiko für Darmkrebs. Sprechen Sie bitte in diesem Fall mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber, ob Früherkennungsuntersuchungen schon vor Ihrem 50. Geburtstag sinnvoll wäre. (Quelle: Bundesgesundheitsministerium)

Die Gastroenterologie am Kreiskrankenhaus Frankenberg bietet im Rahmen der Vorsorge ambulante Gastro- und Koloskopien an. Werden im Rahmen der Untersuchung Auffälligkeiten entdeckt, können Polypen als Krebsvorstufen in gleicher Sitzung direkt entfernt oder Gewebeproben entnommen werden.

Im Rahmen der Magenspiegelung wird routinemäßig ein diagnostischer Schnelltest zur Bestimmung einer Helicobacter Besiedlung durchgeführt.

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Endoskopische Ambulanz

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