Ein Krankenhaus an zwei Standorten: Die Kliniken in Frankenberg und Korbach sollen – vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien von Landkreis und Stadt – zum 1. Januar 2026 fusionieren. In den vergangenen Monaten wurden alle strategischen, organisatorischen und rechtlichen Vorarbeiten für das umfangreiche Vorhaben geleistet – so auch die Erarbeitung einer Medizinstrategie für das gemeinsame Haus.
Das Kreiskrankenhaus Frankenberg wurde in der aktuellen, renommierten Studie "Deutschlands beste Krankenhäuser 2025" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) als eines der Top-Krankenhäuser in Deutschland gelistet (Kategorie Häuser mit 150-300 Betten). Die Studie verglich bundesweit 1.820 Kliniken. Diese Anerkennung unterstreicht die herausragende Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung des Hauses.
Das Info-Café Mutmacher, etabliert sich als Treffpunkt für Krebs-Patienten, Angehörige und Interessenten, und dem Team der Gynäkologie. Bei Kaffee und Kuchen entfaltet sich ein reger Austausch zwischen den Gästen und den Ärzten oder spezialisierten Pflegekräften sowie der Betroffenen untereinander. Die Besucher bedanken sich herzlich für das liebevoll vorbereitet und begleitete Forum beim Orga-Team der Veranstaltung.
Das MVZ Frankenberg hatte am 13. Oktober zu einem Patientenvortrag eingeladen. Der Rheumatologe und Osteologe Dr. Dr. med. Gabriel Dischereit sprach über das Thema „Rheuma und Bewegung – der Muskel als Apotheke des Körpers“. Der Zuschauerandrang war sehr groß, denn es gibt sehr viele Rheuma-Patienten in Deutschland. Die Besucher waren gespannt auf aktuelle Erkenntnisse aus der Rheuma-Forschung zu der Frage, wie sich Sport therapeutisch nutzen lässt. Sie wurden nicht enttäuscht – Dr. Dr. Dischereit gelang es, das Publikum in einen spannenden Vortrag einzubinden und das Thema leicht verständlich zu präsentieren.
Der Körper ist selbst sein bester Helfer. Angeregt durch Bewegung entstehen in den Muskelfasern Stoffe, die entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Zum internationalen Rheumatag lädt das MVZ Frankenberg zu einem Infonachmittag am 13.10.2025 ins Philipp-Soldan-Forum in Frankenberg/Eder ein. Der Rheumatologe Dr. Dr. med. Gabriel Dischereit nimmt Sie mit auf eine spannende Reise durch die körpereigene Apotheke.
Nachdem zwei Stationen des Kreiskrankenhauses wieder freigegeben sind, erstrahlt auch der Andachtsraum wieder in altem Glanz, der vom Brandereignis ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen war. Der Raum ist nun wieder nutzbar und steht jederzeit offen als Ort der Ruhe und Besinnung für Patienten, Angehörige und die Mitarbeitenden der Klinik. Er bietet einen geschützten Platz für ein persönliches Gebet, stille Meditation oder ein seelsorgerisches Gespräch, unabhängig von der Konfession.
Ab Oktober finden nun zudem wieder jeden Samstag um 18:30 Uhr Andachten für Patienten, Angehörige, Mitarbeitende und Besucher statt.
Das Info-Café Mutmacher für Brustkrebs-Patientinnen geht nach einem vielversprechenden Start im August am 30. September 2025 in die zweite Runde.
Das einmalige Angebot in der Region unterstreicht das besondere Engagement des Kreiskrankenhauses in der ganzheitlichen Versorgung seiner Patientinnen.
Am Schulzentrum für Pflegeberufe in Frankenberg endete für 13 junge Menschen eine intensive, dreijährige Ausbildungszeit. Nach insgesamt mehr als 4.600 Stunden Theorie und Praxis dürfen sich die Absolventen nun offiziell Pflegefachperson nennen. Ihr Antrieb: das Interesse am Menschen und die Freude an der Pflege als einem Beruf mit Zukunft.
Vor der Geburt, während des Aufenthalts im Krankenhaus oder auch nach der Entlassung stehen Eltern oft vor vielen Herausforderungen und zahlreichen Fragen. Für Unterstützung können sich Schwangere, Mütter und Väter oder alleinerziehende Elternteile an die Babylotsinnen im Stadtkrankenhaus Korbach oder im Kreiskrankenhaus Frankenberg wenden, die gemeinsam mit dem Landkreis Waldeck-Frankenberg das Programm Babylotse umsetzen, das in diesem Jahr bereits fünf Jahre alt wird.
Für Patienten und Mitarbeitende ist es ein großer Schritt zurück in die neue Normalität. Die Stationen 7 und 9 sind wieder in Betrieb genommen. Die umfangreichen Bau- und Renovierungsarbeiten nach dem Brandereignis im Oktober letzten Jahres sind abgeschlossen, die ersten Zimmer konnten bereits Ende Juli belegt werden.