Eine Vergewaltigung ist ein medizinischer Notfall. Daher setzt sich der Landkreis Waldeck-Frankenberg bereits seit Jahren für eine entsprechende Versorgung von Betroffenen ein – gemeinsam mit dem Kreiskrankenhaus in Frankenberg. Die Öffentlichkeit immer wieder für dieses Tabuthema zu sensibilisieren ist wichtig. Daher startet der Landkreis auch in diesem Jahr wieder unterschiedliche Maßnahmen – von digitalen Werbeflächen über analoge Aufsteller bis hin zu Kinowerbung.
Im November ruft die Deutsche Herzstiftung regelmäßig zu den Herzwochen auf, um das Auge der Öffentlichkeit auf das Thema Herzgesundheit zu lenken. „Gesunde Gefäße – gesundes Herz: Den Herzinfarkt vermeiden“, heißt das diesjährige Motto.
Wir haben ein Interview mit Herrn Yaseen Omar, Facharzt für Kardiologie und Chefarzt der Zentralen Notaufnahme, sowie Herrn Privatdozent Dr. med. Matthias Klingele, Chefarzt der Inneren Medizin am Kreiskrankenhaus Frankenberg, geführt. Wir nehmen uns der speziellen Fragestellung zum Thema Herzinfarkt und Herzgesundheit bei Frauen an.
Vor zehn Jahren wurde im Kreiskrankenhaus Frankenberg die Abteilung für Geriatrie eröffnet. Mit einer Investition von 1,4 Millionen Euro entstand im vierten Obergeschoss ein moderner Bereich für 26 Patientinnen und Patienten. Von Beginn an stand der Anspruch im Mittelpunkt, älteren Menschen eine wohnortnahe, ganzheitliche und professionelle Behandlung zu bieten – mit dem Ziel, Selbstständigkeit und Lebensqualität nach einer Krankenhausbehandlung zu erhalten oder wiederzuerlangen.
Im Info-Café Mutmacher Ende Oktober informierte der ehemalige Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus, Dr. med. Volker Aßmann, über aktuelle Therapien bei der Brustkrebs-Behandlung.
Vor einem Jahr hat ein Brand auf Station 3 des Kreiskrankenhauses Frankenberg das gesamte Haus tief erschüttert. Heute, zwölf Monate später, zeigt sich: Aus der Krise ist ein Zeichen des Zusammenhalts geworden. Das Krankenhaus ist im Wesentlichen wieder voll funktionsfähig, Station 7 und 9 erstrahlen in neuem Glanz, und die Arbeiten an der am meisten betroffene Station 3 laufen weiter auf Hochtouren.
Im Kreiskrankenhaus Frankenberg fand kürzlich eine MANV-Simulation (Massenanfall von Verletzten) statt. Ein Team der GRB Gesellschaft für Risiko-Beratung, hat die Übung fachlich betreut und bei der Auswertung unterstützt.
Ein Krankenhaus an zwei Standorten: Die Kliniken in Frankenberg und Korbach sollen – vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien von Landkreis und Stadt – zum 1. Januar 2026 fusionieren. In den vergangenen Monaten wurden alle strategischen, organisatorischen und rechtlichen Vorarbeiten für das umfangreiche Vorhaben geleistet – so auch die Erarbeitung einer Medizinstrategie für das gemeinsame Haus.
Das Kreiskrankenhaus Frankenberg wurde in der aktuellen, renommierten Studie "Deutschlands beste Krankenhäuser 2025" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) als eines der Top-Krankenhäuser in Deutschland gelistet (Kategorie Häuser mit 150-300 Betten). Die Studie verglich bundesweit 1.820 Kliniken. Diese Anerkennung unterstreicht die herausragende Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung des Hauses.
Das Info-Café Mutmacher, etabliert sich als Treffpunkt für Krebs-Patienten, Angehörige und Interessenten, und dem Team der Gynäkologie. Bei Kaffee und Kuchen entfaltet sich ein reger Austausch zwischen den Gästen und den Ärzten oder spezialisierten Pflegekräften sowie der Betroffenen untereinander. Die Besucher bedanken sich herzlich für das liebevoll vorbereitet und begleitete Forum beim Orga-Team der Veranstaltung.
Das MVZ Frankenberg hatte am 13. Oktober zu einem Patientenvortrag eingeladen. Der Rheumatologe und Osteologe Dr. Dr. med. Gabriel Dischereit sprach über das Thema „Rheuma und Bewegung – der Muskel als Apotheke des Körpers“. Der Zuschauerandrang war sehr groß, denn es gibt sehr viele Rheuma-Patienten in Deutschland. Die Besucher waren gespannt auf aktuelle Erkenntnisse aus der Rheuma-Forschung zu der Frage, wie sich Sport therapeutisch nutzen lässt. Sie wurden nicht enttäuscht – Dr. Dr. Dischereit gelang es, das Publikum in einen spannenden Vortrag einzubinden und das Thema leicht verständlich zu präsentieren.