Am Ende ist ihnen ein Stein vom Herzen gefallen
Am Schulzentrum für Pflegeberufe am Kreiskrankenhaus in Frankenberg haben sechs engagierte Auszubildende ihre Prüfung in der Krankenpflegehilfe erfolgreich bestanden. Die fünf Absolventinnen und der eine Absolvent haben in den vergangenen zwölf Monaten eindrucksvoll bewiesen, „dass sie den Anforderungen dieses verantwortungsvollen Berufs gewachsen sind“, hieß es bei der Abschlussfeier.
Während der einjährigen Ausbildung stellten die Teilnehmenden vor allem „Durchhaltevermögen, Engagement und Motivation“ unter Beweis. Der Abschlussprüfung ging eine intensive Ausbildungszeit voraus: Insgesamt 750 Stunden theoretischer Unterricht am Schulzentrum sowie 950 Stunden praktische Einsätze – größtenteils im Klinikum selbst – bildeten die Grundlage für den erfolgreichen Abschluss.
In dieser Zeit erwarben die angehenden Pflegekräfte wichtige Kompetenzen für ihren zukünftigen Berufsalltag. Zu ihren Aufgaben gehört insbesondere die Unterstützung von Pflegefachkräften bei der Versorgung und Betreuung kranker und pflegebedürftiger Menschen. Darüber hinaus übernehmen sie hauswirtschaftliche sowie organisatorische Assistenzaufgaben in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens.
Besonders erfreulich: Alle Absolventinnen und Absolventen haben bereits klare berufliche Perspektiven. Sie werden entweder direkt in der Pflege tätig sein oder ihre Ausbildung fortsetzen, um Pflegefachperson zu werden – teilweise weiterhin am Schulzentrum für Pflegeberufe in Frankenberg.
Zu den ersten Gratulanten gehörte die stellvertretende Schulleiterin Brita Ziske. „Herzlichen Glückwunsch. Wer motiviert ist und Ausdauer hat, der schafft das, was er sich als Ziel gesetzt hat“, sagte sie und erinnerte zugleich daran, dass während der Ausbildung „einige harte Nüsse" geknackt werden mussten. Krankenhaus-Geschäftsführerin Anne Bülling würdigte die Leistung der Absolventen ebenfalls: „Ein toller Abschluss. Jetzt haben sie einen Beruf, der wertvoll ist. Wir freuen uns auf die Verstärkung.“
Pflegedienstleiterin Silvia Vesper sprach von einem „Meilenstein“ im Berufsleben der Absolventen. „Mit ihrem Einsatz, ihrer Geduld und ihrem Mitgefühl werden sie einen wertvollen Beitrag im Leben vieler Menschen leisten“, betonte sie und wünschte dem Sextett viel Freude im Beruf. Die Glückwünsche des Betriebsrats überbrachte der Vorsitzende Uwe Patzer: „Sie haben einen sehr schönen Beruf erlernt.“
Eine besondere Bedeutung kommt diesem Abschlussjahrgang ebenfalls zu: Es handelt sich um einen der vorletzten Kurse der klassischen, landesrechtlich geregelten Krankenpflegehilfeausbildung. Bereits am 1. April 2026 startet der letzte Jahrgang in dieser Form. Ab 2027 wird die Ausbildung durch eine bundeseinheitlich geregelte Pflegeassistenzausbildung mit einer Dauer von 18 Monaten abgelöst.
Nach dem intensiven Ausbildungsjahr dürfen sich nun Marie Hennrich, Kimberly Hess, Tanja Irle, Natalja Morgel, Helder Joào Nascimento de Andrade und Suzan Örük über das Bestehen ihrer Prüfung freuen.
Text & Bild von Gerhard Meiser