Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps Universität Marburg

Corona - Informationen für Patienten und Besucher

Besuchsverbot im Kreiskrankenhaus ab 21.10.2020

Wegen der starken Zunahme an Corona-Infektionen, von dem auch der Landkreis Waldeck-Frankenberg nicht verschont bleibt, haben sich die Verantwortlichen im Kreiskrankenhaus Frankenberg ab Mittwoch 21. Oktober wieder für eine Rückkehr zum generellen Besuchsverbot entschieden. „Zum Schutz der uns anvertrauten Patienten und auch unserer Mitarbeiter sehen wir uns veranlasst, diesen drastischen Schritt erneut zu gehen“, erklärt die Geschäftsführerin Margarete Janson und bittet um Verständnis bei Angehörigen und Patienten. Ausnahmengenehmigungen können nur in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt erteilt werden, wenn der Zustand des Patienten kritisch ist oder eine Palliativsituation besteht.

  • Für die Angehörigen besteht die Möglichkeit, eine telefonische Basisauskunft durch die Pflege zu bekommen und während der regulären Dienstzeiten mit dem Arzt telefonisch Kontakt aufzunehmen. Hierzu kann ein Gesprächstermin vereinbart werden.
  • Dringend benötigte Artikel, wie z. B. Wäsche, Pflegemittel für Patienten können weiterhin im Krankenhaus an der Pforte abgeben, sowie benutzte Wäsche abgeholt werden.
  • Einen Sonderfall stellen Väter dar, die weiterhin bei der Geburt dabei sein und im Familienzimmer übernachten dürfen. Wenn sie jedoch das Gebäude verlassen haben, können sie nicht wieder zurück auf die Station kommen.
  • Die Besuchsregelung gilt auch außerhalb des Gebäudes. Die Klinikleitung bittet die Patienten, sich nicht mit ihren Angehörigen vor der Klinik zu treffen.

Ambulante Patienten

Die Abläufe für ambulante Patienten in den Ambulanzen des Kreiskrankenhauses und im MVZ werden ebenfalls angepasst. Bitte vereinbaren Sie in jedem Fall telefonisch einen Termin, auch für offene Sprechstunden.

Begleitpersonen dürfen nur bei zwingender Notwendigkeit mit ins Gebäude zu kommen. Diese können den Patienten zur Ambulanz bringen und dann möglichst im Außenbereich oder im Auto warten. Die Begleitperson kann auch telefonisch benachrichtigt werden, wenn der Patient wieder abgeholt werden kann.

Maskenpflicht

Im Kreiskrankenhaus und im Medizinischen Versorgungszentrum herrscht Maskenpflicht.

 

Masken schützen je nach Art mehr oder weniger vor der Übertragung einer Tröpfcheninfektion (wie bei COVID-19)! Der Träger darf sich jedoch nicht in falscher Sicherheit wiegen!

Das Tragen einer Maske entbindet nicht von der Einhaltung der Corona-Etikette.

Das bedeutet im Einzelnen, auch mit Maske:

  • Abstand halten, mindestens 1,5 m, besser 2m
  • Husten- und Niesetikette einhalten, nicht in die Hand oder in den Raum, sondern wegdrehen und in die Armbeuge husten oder niesen
  • Nicht ins Gesicht fassen
  • Regelmäßig Hände waschen oder desinfizieren (Hautpflege nicht vergessen)

Sollte der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden können, können MNS das Ansteckungsrisiko minimieren, wenn beide Personen einen MNS tragen.

Wechsel der Maske nach wissentlicher Kontamination (z.B. Husten/ Niesen) und bei Durchfeuchtung.

Sog. Community-Masken (Alltagsmasken) müssen nach Gebrauch hygienisch aufbereitet werden.

Schals, Halstücher u.ä. werden im Kreiskrankenhaus Frankenberg als Maskenersatz/Gesichtsschutz nicht akzeptiert. Ebenso das Tragen einer Maske mit einem sogenannten Ausatem-Ventil oder Gesichtsvisieren durch Patienten/Besucher, aufgrund des fehlenden Fremdschutz. (siehe Abbildung)

Tragen von Schutzhandschuhen:

Das Tragen von Schutzhandschuhen kann eine falsche Sicherheit vermitteln. Die Eintrittspforte des Virus ist die Schleimhaut, nicht die Haut. Schutzhandschuhe können zu wahren Virusschleudern werden, wenn diese permanent und unreflektiert getragen werden. Eine regelmäßige und sachgerechte Händehygiene schützt wesentlich effektiver vor einer Ansteckung.

Das permanente Tragen von Schutzhandschuhen schädigt außerdem die Haut und schließt eine Übertragung des Virus ohne die entsprechende Händehygiene nicht aus.